A3: Kinder- und Jugendbeteiligung verbindlich stärken. Jugendpastoral als Querschnittsthema verankern.
| Antragsteller*in: | Diözesanvorstand |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Antragshistorie: | Version 1(20.02.2026) |
| Antragsteller*in: | Diözesanvorstand |
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| Status: | Modifiziert |
| Antragshistorie: | Version 1(20.02.2026) Version 1 |
Die Diözesanversammlung des BDKJ München und Freising möge beschließen:
Der BDKJ-Diözesanvorstand wird beauftragt, sich mit einem Schreiben an die neu
gewählten Pfarrgemeinderäte im Erzbistum München und Freising zu wenden.
• die Übermittlung von Glückwünschen an alle neu gewählten Pfarrgemeinderäte,
insbesondere an die jungen Menschen in den Gremien.
• den ausdrücken Dank für die Bereitschaft, demokratische Verantwortung in
unserer Kirche zu übernehmen.
Gleichzeitig bringt der BDKJ in dem Schreiben seine klare Erwartung an die
Arbeit der Pfarrgemeinderäte zum Ausdruck:
Gleichzeitig bringt der BDKJ in dem Schreiben seine klare Erwartung an die ArbeitHaltung bezüglich der PfarrgemeinderäteJugendpastoral in den Pfarreien zum Ausdruck:
Kinder und Jugendliche sind eigenständige Subjekte kirchlichen Handelns. Ihre
Beteiligung ist kein freiwilliges Zusatzangebot, sondern ein unverzichtbarer
Bestandteil einer glaubwürdigen, zukunftsfähigen Kirche.
Das Schreiben soll deshalb deutlich machen, dass der BDKJ von den
Pfarrgemeinderäten erwartet:
Das Schreiben soll deshalb deutlich machen, dass der BDKJ von den Pfarrgemeinderäten erwartet:
Das Schreiben soll Perspektiven aufzeigen, wie Pfarrgemeinderäte zu einer gelingdenden Jugendpastoral vor Ort beitragen können:
•Kinder- und Jugendmitbestimmung verbindlich in ihre Arbeitsweise und in
zentrale Entscheidungsprozesse zu integrieren.
•Junge Menschen aktiv in die Gestaltung des kirchlichen Lebens, der pastoralen
Angebote und der Strukturen vor Ort einzubeziehen.
•Die Perspektiven junger Menschen insbesondere bei sie betreffenden Themen
ernsthaft und wirksam zu berücksichtigen.
•Jugendvertreter*innen im Pfarrgemeinderat als gleichwertige Mitglieder des
Gremiums zu stärken und ihre Rolle klar zu verankern sowie die strukturellen
Voraussetzungen für Kinder- und Jugendpastoral, insbesondere Zugänge zu Räumen,
finanziellen Mitteln und organisatorischer Unterstützung, auf Augenhöhe mit
anderen pastoralen Bereichen sicherzustellen.
•Die Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung und dem Pastoralteam muss
sicherstellen, dass gleichwertige Zugänge zu Räumen, finanziellen Mitteln und
organisatorischer Unterstützung für die Kinder- und Jugendpastoral gewährleistet
sind. Jugendpastoral und Jugendverbandsarbeit dürfen in der strukturellen und
finanziellen Ausgestaltung kirchlicher Arbeit nicht nachrangig behandelt werden.
•Die Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung und dem Pastoralteam muss sicherstellen, dass gleichwertige Zugänge zu Räumen, finanziellen Mitteln und organisatorischer Unterstützung für die Kinder- und Jugendpastoral gewährleistet sind. Jugendpastoral und Jugendverbandsarbeit dürfen in der strukturellen und finanziellen Ausgestaltung kirchlicher Arbeit nicht nachrangig behandelt werden.
•Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, sich selbstorganisiert und eigenständig in demokratischen, katholischen Jugendverbänden (wie Verbänden des BDKJs) zu engagieren. Eine konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit innerhalb der Pfarrei soll vom Pfarrgemeinderat unterstützt oder sogar gefördert werden.
Am 01.03. wurden neue Pfarrgemeinderäte gewählt. Die neue Amtsperiode ist eine entscheidende Gelegenheit, die Beteiligung junger Menschen in den Pfarreien nachhaltig zu stärken. Der BDKJ versteht die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen als Wesenskern kirchlicher Praxis und als Ausdruck eines synodalen und demokratischen Kirchenverständnisses. Mit dem Schreiben an die neu gewählten Pfarrgemeinderäte positioniert sich der BDKJ klar für eine Kirche, in der junge Menschen nicht nur Zielgruppe, sondern gestaltende Akteur*innen sind. Die formulierten Erwartungen orientieren sich an den Grundlagen und Leitlinien zur Jugendpastoral im Erzbistum München und Freising, die die Jugendpastoral als integralen Bestandteil kirchlichen Handelns und die Partizipation junger Menschen als Wesenskern kirchlicher Praxis benennen.